Sebastian Biederlack

 

Wann wurde er Europas Meister?

2003: Europameister in Barcelona

2003: Hallen-Europameister in Santander

 

Persönlicher Steckbrief

Sportart: Hockey

Verein: Club an der Alster

Geburtstag: 16. September 1981

Geburtsort: Hamburg-Altona

Hobbies: Klavierspielen, Lesen, Tennis, Skifahren

Weitere Erfolge: u.a. Weltmeister, Olympiadritter

Website: www.hockey-olympia.de/default.aspx)

 

 

 

Copyright: Florian Büh

Interview mit Sebastian Biederlack, Hockey-Welt- und Europameister

 

Am Rande der Präsentation des Projekts "Gesundheitsförderung durch Bewegung" im Hamburger Centrum Bildung und Beruf stand Sebastian Biederlack, Welt-und Europameister im Hockey und "europa(S)meister"-Pate Rede und Antwort.

 

Wie alt warst Du als Du begonnen hast, Dich für deine Sportart zu interessieren?

Mit vier Jahren bin ich durch meine Eltern und Geschwister zum Hockey gekommen und seit dem dabei geblieben. Gleichzeitig habe ich viel Tennis gespielt. Damit habe ich mit 16 Jahren aber aufgehört und mich ganz auf Hockey konzentriert.

 

Was fasziniert Dich an Deinem Sport?

An meinem Sport fasziniert mich, dass er koordinativ und technisch sehr anspruchsvoll ist. Außerdem habe ich durch Hockey die Möglichkeit, durch die Welt zu reisen und Orte zu sehen, die man sonst nicht kennen lernen würde. Aus dem Sport haben sich auch viele Freundschaften entwickelt.

 

Dein schönstes Erlebnis während Deiner Laufbahn?

Zwei Momente sind mir besonders in Erinnerung geblieben: Zum einen das Einlaufen ins Olympiastadion 2004 in Athen. Und der Schlußpfiff im Finale der Hockey-WM 2006.

 


Welches Erfolgsrezept kannst Du jungen Menschen mit auf den Weg geben?

Neben dem Sport eine berufliche Ausbildung zu machen. Außerdem empfehle ich, mit Disziplin, Spaß, Freude und Euphorie an die Sache zu gehen. Es ist sehr wichtig, dass man Begeisterung für seinen Sport empfindet.

 


Was bedeutet Erfolg für Dich?

Erfolg bedeutet für mich Spaß, Fleiß und Gewinn - in genau dieser Reihenfolge!

 


Welche Eigenschaften verbindest Du mit Dir?

Eine große Schwäche ist meine Unpünktlichkeit. Außerdem schieße ich nicht so viele Tore. Eine Stärke ist mein Humor. Im Sport zeichnet mich außerdem meine Nervenstärke aus.

 


Was kannst Du besonders gut oder machst Du besonders gerne?

Ich gehe sehr gerne essen. In meiner Freizeit spiele ich Klavier und liebe es zu reisen. Ab und zu feiere ich auch ganz gerne.

 


Wie verbindest Du Deinen Sport mit dem Studium?

Ich teile mir meine Tage gut ein und plane die Woche im Voraus. Meine Uni kommt mir durch individuelle Prüfungs- und Abgabetermine entgegen.

 


Welches Potenzial hat der Sport, Deiner Meinung nach, im Bezug auf Beschäftigung und den demographischen Wandel?

Das Projekt, das ich betreue ist diesbezüglich ein gutes Beispiel. Vor allem im Hinblick auf den demographischen Wandel könnte es vielen älteren Menschen helfen, in ihrer Arbeit leistungsfähig zu bleiben. Eine gute Physis ist außerdem eine wertvolle Basis, um in Beschäftigung zu kommen.

 


Was denkst Du über Europa?

Europa ist für mich eine große kulturelle Vielfalt auf relativ kleinem Raum. Die EU ist in ihrer Entwicklung auf einem guten Weg - das Endstadium aber noch nicht abzusehen.

 


Vielen Dank für das Gespräch.

  

 

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